Ganzheitliche Tiermedizin in meiner Praxis

 

Ganzheitliche Tiermedizin bedeutet, dass ich moderne „westliche“ Medizin mit altbewährten, eben traditionelle Heil- und Naturheilmethoden kombiniere. "Ganzheitlich" bedeutet auch, dass ich das gesamte Tier mit seiner Seele und seiner Umwelt einbeziehe.

 

Die Tradionell Chinesiche Medizin (TCM) ist eine ganzheitliche Heilmethode. Sie hat sich zur Behandlung von

  • Schmerzen 
  • Lähmungen
  • Asthma 
  • Allergien
  • chronischen Infektionen

in China seit 3000 Jahren bewährt. In der TCM werden verschiedene Methoden wie Akupunktur, Kräuter und Vitalpilze, Osteopathie /Chiropraktik (manuelle Therapie) und Bewegung / Ernährung miteinander kombiniert.

 

Die TCM  beginnt mit einer Untersuchung möglicher Blockaden und eingeschränkten Qi-Flusses (Energiefluß). Sie ist die Grundlage meiner Diagnostik und meiner Behandlung. D.h. aber nicht zwingend, dass ich immer und überall ausschließlich chinesisch therapiere.

 

Ich erstelle eine TCM-Diagnose, die sich für den westlich geprägten Menschen manchmal seltsam anhört; z.B. „Die Leber greift Magen an.“ oder „Blockade im Gallenblasenmeridian“. Anschließend entwickle ich ein Behandlungskonzept, das auf der chinesischen - und eben nicht auf der naturwissenschaftlichen - Diagnose beruht. Da ich ganzheitlich arbeite, werden alle Patienten von mir zusätzlich klinisch untersucht, und ich begrüße ausdrücklich zusätzliche Daten aus der modernen, westlichen Diagnostik (Laborwerte, Ultraschall, Röntgen).

 

Zentrale Aspekte meiner chinesischen Diagnose sind Störungen im Gleichgewicht von Yin und Yang, Störungen der Lebensenergie Qi, Störungen im Qi-Fluss innerhalb der Meridiane und der inneren Organe. Solche Befunde erhebe ich oft auch bei Patienten, die nicht mit TCM behandelt werden, da sie mir zusätzliche Informationen über den Zustand des Patienten liefern, die von der klinischen Untersuchung nicht erfasst werden.

 

Qi-Gong für Pferd, Hund, Katze oder Kaninchen klingt absurd, ist aber gar nicht so abwegig. Das Ziel des Qi Gong ist die Vermeidung von Energieblockaden und die Vermehrung des Qi. Unsere tierischen Heimgenossen können nur dann selbst für einen harmonischen Qi-Fluss durch das rechte Maß an Aktivität (Yang) und Ruhe (Yin) sorgen, wenn Haltung und Ernährung artgerecht sind. Die moderne Pferdeboxen- und Wohnungshaltung wird den natürlichen Bewegungsbedürfnissen der Haustiere oft nicht gerecht, sodass ich täglich mit Qi-Blockaden und -Defiziten zu tun habe, die zu „psychoneuroimmunologischen“ Erkrankungen, Adipositas und metabolischen Störungen geführen. Hier gebe ich Ratschläge zur Stressvermeidung und zu Möglichkeiten, den artgerechten Bewegungsbedürfnissen mehr Spielraum einzuräumen.

 

"Wenn ein starkes Qi frei fließt, bleibt der Körper gesund und das Tier hat ein langes Leben."

Zitat von Mantak Chia 

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